Mobile Office Fotoshooting in Stuttgart,doppelt gesehen

Hamburg: Ja, wo fliegen wir denn?

Der erste Teil des Fotoshootings für die Mobile Office Website lag bereits eine Weile zurück, als am 13. Maidas Modelfeeling in Süddeutschlandim Kalender stand. Wie im März im Norden sollten neue, professionelle Fotos für unsere Website entstehen, speziell Portraits für die Teamseite waren gefragt. Die eingeladenen Kolleginnen hatten kurze Wege, denn der Raum Stuttgart war auserkoren für das Treffen.

Der Kurztrip zum Teamshooting bis ins kleinste Detail geplant und bestens organisiert.Mobile Officeist eben immer ein Stück Hamburg, hier sind unsere Wurzeln, und die sollten in Stuttgart präsent sein. Aber lies‘ hier einfach selbst, wie es kam:

Schon am Freitaggeht es gegen 19.00 Uhr zum Flughafen. Zeit genugbis zum Abflug um 21.00 Uhr, nur keine Hektik aufkommen lassen. Vielleicht gleich ein Kaffee in der Lounge, mal sehen, und natürlich darf etwas Lesestoff auf dem Flug nicht fehlen. Die Kollegin aus dem Vertrieb hat den Zubringerdienst und Bürohund Maja übernommen. Eindeutig, das Fotoshooting-Wochenende läuft entspannt an.

Bei unserer Ankunft in der Halle leuchtet das unheilvolle „Delayed“ auf der Abflugtafel. Wie sich zeigen wird, wirdsich hieranauch in den kommenden Stunden nicht viel ändern.In bester Stimmung warten wir auf den verspäteten Aufruf,jedoch rückt die geplante Abflugzeit näher und verstreicht. Gegen 22.15 Uhrkommt Bewegung in die Sache, okay, zumindest in den Getränkeumsatz bei den wartenden Fluggästen. Die Stimmung wird geselliger, immerhin hängen wir hier seit Stunden zusammen rum. Von Abflug ist weiterhin nichts zu merken. Kurz vor 23.00 Uhr kommt der ersehnte Aufruf: „Alles in die Busse!“ Jetzt macht das Rollfeld seinem Namen alle Ehre. Endlichsind wir am Fliegerangekommen und – es passiert minutenlang aber auch gar nichts. Plötzlich heißt es: „Nö, jetzt erstmal nicht, zurück auf Anfang, das Flugzeug ist kaputt“.mobile office fotoshooting in stuttgart Mobile Office Fotoshooting in Stuttgart,doppelt gesehen IMG 8869

Man mag frohlocken, dass so etwas zur richtigen Zeit entdeckt wird, aber genau diese Zeit wird langsam knapp. Um nicht die ganz große Herausforderung für die Visagistin zu werden, hatte um diese Uhrzeit der erholsame Schlaf im Hotelbett auf der To-Do-List gestanden. Zwischen Hamburg und dem gebuchten Bett in Stuttgart liegen allerdings immer noch weit mehr als 500 Kilometer. Ohne Flugzeug wird das heute so bleiben.

Die Airline hat die heutige Verbindung HAM – STRindes keineswegs aufgegeben. Tatsächlich verfügt sie über mehr als nur dies eine Flugzeug und sucht nach Ersatz. Kurz nach 23.00 Uhr:Hurra, die Ersatzmaschine steht. Alles wieder in die Busse, plötzlich Unruhe unter den Fluggästen. Getuschelte Worte „Uhrzeit“, „zu spät“ stehen im Raum, dann spricht jemand die Wahrheit aus: „Nachtflugverbot“. Die Sondergenehmigung ist in Arbeit, betont der Sprecher der Airline, wir sollen einsteigen. Wieder rollt es auf der Rollbahn, wieder sind es nur die Busse.Hinten klingelt ein Handy, eine Nachricht aus dem ersten Bus erreicht uns. Was bislang nur unheilvollesGedankenspiel war, ist nun traurige Realität: Der erste Bus hat am Flieger gedreht und fährt zurück. Heute wird niemand mehr nach Stuttgart fliegen. Oder wie? Die Airline verbreitet Optimismus: „Wir warten auf neue Informationen und eine Lösung“.Es ist bereits 3.00 Uhr morgens, als diese Lösung präsentiert wird. Ersatzflug um 7.00 Uhr nach Frankfurt, dann ICE mit Ankunft am Hauptbahnhof gegen Mittag, dann Taxi oder abgeholt werden. Och nö, bitte nicht so eine Aktion. Kaum Schlaf, dann erst zum Shooting kommen, wenn alles fast zu Ende ist? Mitten in der Nacht fällt die Entscheidung leichter: Hamburg bleibt Hamburg und geht ins eigene Bett, so schade es ist.

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